Das „Institut für fachübergreifende Fortbildung und Versorgungsforschung der MEDI Verbünde e.V.“ (IFFM) ist für das Fort- und Weiterbildungsprogramm für niedergelassene Ärzte, Psychotherapeuten und MFAs verantwortlich, die bei MEDI Baden-Württemberg organisiert sind. In diesem Zusammenhang bietet das MEDI-Institut auch DMP- und Qualitätszirkelanforderungen und -nachschulungen im Rahmen der Hausarzt- und Facharztverträge in Baden-Württemberg, MRSA-Konferenzen oder die Psychosomatische Grundausbildung an.

Ein weiterer Schwerpunkt sind die Schnittstellen zwischen Facharzt- und Hausarztverträgen nach §§ 73b, c und 140a SGB V, die durch zertifizierte und qualitätsgesicherte Fortbildungsinhalte begleitet werden müssen. Die geforderte Qualität wird von MEDI Baden-Württemberg und den entsprechenden Facharztverbänden definiert. Hier bereitet das IFFM die notwendigen Prozesse vor und stellt den MEDI-Mitgliedern das Material zur Verfügung. So können auch Nachwuchsärzte Qualifikationsnachweise in Bereichen wie Palliativmedizin, Geriatrie, Schmerzmedizin oder patientenorientierte Gesprächsführung erbringen.

In Abstimmung mit der Landesärztekammer Baden-Württemberg organisiert das IFFM auch die weiterführende Ausbildung von MFAs zur „Entlastungsassistentin in der Facharztpraxis“, EFA®. Diese Ausbildung, die auf Initiative von MEDI als Pendant zur VERAH® in der hausarztzentrierten Versorgung ins Leben gerufen wurde, können nur MFAs in Facharztpraxen absolvieren, die am Facharztprogramm der AOK Baden-Württemberg und der Bosch BKK teilnehmen. Dazu arbeitet das IFFM mit Facharztverbänden und der Ärztekammer entsprechende Curricula aus. Ein Fernziel ist Versorgungsforschung zu den 73c-Verträgen.

Das IFFM wurde im Juli 2011 vom geschäftsführenden Vorstand des MEDI Baden-Württemberg e.V. gegründet und besteht aus einem achtköpfigen Vorstand. Seine Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand, dem Vorstand des Fachgruppenbeirats von MEDI Baden-Württemberg und den kooperierenden Facharztverbänden gebildet.